Eifer

„Ausgangspunkt war für mich die Aktzeichnung. Linie und Volumen. Dankenswerterweise erlaubte mir Nikola Jaensch am Aktzeichnen in der Mainzer Akademie teilzunehmen. Viele der folgenden Arbeiten sind in diesen Kursen entstanden.“

„Ich versuchte den klassischen Weg über die Darstellung der Plastik in die Farbigkeit zu gehen, doch ich fand Farbe trivial. Das überraschte mich. Ich musste monochrom arbeiten.“

„Diese folgende Arbeit stellte eine Zäsur da. Hier fand ich die freie Malerei die ich suchte. Mir ist klar, dass die zugrunde liegende Bewegung sehr charmant ist, doch für die Malerei brauchte ich schlussendlich flächig geschlossene Kontraste. „

„Genau diese flächige Darstellung versuchte ich zu integrieren.“

„Parallel zu den figürlichen Studien machte ich Experimente mit Flüssigkeiten und deren Mischverhalten. Mir war die Idee gekommen eine abstrakte Ursuppe mit figurativer Malerei zu mischen. Zunächst wollte ich aber diese Suppe in ihrer Urform kennen lernen.“

„Dies mündete dann in Annäherungen an die Landschaft. Aber auch hier stieß mich die Farbigkeit ab. Das war wie eine Wand.“

„Die folgende Arbeit war ein Hinweis auf die Synthese zwischen Abstraktion und Figuration. Organisiertes Chaos, eine Mischung aus Zufall und Kontrolle. Zu dieser Zeit beschäftige mich das Thema Mutterschaft, es war die Zeit der Geburt unseres Sohnes.“

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