Blaue Blüte

„Ich suchte mein Heil in Meditation und Kontemplation. In meinem Kopf entstand ein blauer, kühler, unendlich weiter Raum, in dem keine Schwere existierte. Er beinhaltete Distanz und Verbundenheit in gleichem Maße.“

„Ausgangspunkt war die Atmung. Bei den folgenden beiden Porträts versuchte ich das Ausatmen und das Einatmen so zu visualisieren, dass die innere Veränderung sichtbar wird.“

„In der Weite und Kühle liegt Freiheit und Distanz, auch zu sich selbst. In der Unerreichbarkeit des Selbst die ein Teil der Erlösung. Begrenzungen werden zu Wegen in die Unendlichkeit des immer Wiederkehrenden. Es war schon recht esoterisch damals.“

„Tatsächlich gab es noch viel mehr Motive. Doch ich merkte recht schnell, dass ich an meine malerischen Grenzen stieß. Ich fühlte was ich wollte, doch ich konnte es nicht noch nicht umsetzen. Jahre später versuchte ich zu diesem Punkt zurückzukehren und die verlorenen Bilder zu retten. Doch ich habe keinen Weg gefunden diese verlorenen Bilder wieder zurückzubekommen.“

„Es folgten Jahre des eifrigen Übens.“

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