Utopia

„Nach dem was ich in Narziss‘ Tod in die Welt gelassen hatte, war es mir ein starkes Bedürfnis das Pendel kräftig in die andere Richtung ausschlagen zu lassen. Wir vom PENG setzten eine alte Verkaufshalle unweit der Kunsthalle wieder instand und zeigten dort auf über 2000 qm Fläche bis bis dahin größte Ausstellung des PENG mit dem Titel UTOPIA. Ich wollte die Gemeinschaft, golden glänzende Hoffnung. In der realen Erfahrung war es ein aufreibender Prozess, mit einem wundervollen Ergebnis.“

„Das Selbstporträt war für mich das Mittel der Wahl bei der ästhetischen Themensuche. Ich brauchte Licht, ein Leuchten, metallisches Glänzen, einen Reflex des himmlischen Jerusalems.“

„Diese drei Bilder sind der Kern der UTOPIA-Bilder. Sie erscheinen mir heute zu schwach. Die versuchte Karnevalesque funktioniert nur halb und es schlüpft schlussendlich auch in der Utopie Bissigkeit und das Makabere heraus.“

„Im Folgenden sehen Sie eine Erweiterung meiner Tätigkeit hinaus über die Malerei. Ich wuselte in Grafik, Druck und Plastik herum. Ich denke es war eine tolle Zeit des Experimentierens. Doch führte dies zu Tiefenverlust?“

„Diese beiden Arbeiten sind mir rausgerutscht. Ich denke, dass sie später für mich noch von Bedeutung sein werden.“

„Ähnlich ist es mit diesem skurrilen Triptychon. Diese Arbeiten sind für mich eine Andeutung einer Möglichkeit.“

„Dieser utopische Weg war mir zwar wesentlich sympathischer als der vorherige, doch auch dieser war schlussendlich Teil einer Suche und für mich keine echte malerische Haltung. Weshalb ich auch dies wiederum mit der „Erneuerung“ schließen möchte.“

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